Samstag, 12. Februar 2011

Eintrag XXXVII - Home

Heute habe ich mir einen ca. eineinhalb-stündigen Film names Home auf YouTube gesehen.

[Hier leider nur der Trailer zum Film, konnte den Film selbst nicht in diesen Post einfügen, weil der HTML-Code nicht herausgegeben wurde. Den Link zum ganzen Film selbst auf Youtube gibt es hier]



Erst einmal zum Film selbst: In ihm geht kurz gesagt um die Erde und die Ausbeutung dieser durch den Menschen, untermalt mit stimmungsvoller Musik und wirklich atemberaubender Bilden von Tieren, Menschen, Landschaften und Städten. Allein wegen diesem Aspekt lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Film anzuschauen.

Nun aber zu der Botschaft: Dieser Film soll die Zuschauer dazu zu bewegen, nachhaltiger mit der Natur umzugehen und sein eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen; Klimawandel, aber auch Trinkwasserverschmutzung, Armut, Abholzung und Verbrauch fossiler Ressourcen sind hier das Thema.

Ich selbst, als Teil der Generation, die so stark den Klimawandel miterleben wird, bin ehrlich gesagt ziemlich verunsichert, streiten sich Klimaforscher doch dauernd darum, ob dieser Klimawandel wirklich anthropogen ist oder von der Sonne ausgeht, wieviel Zeit uns noch bleibt und ob wir Sonnenlicht reflektierende Aerosole in die Atmosphäre blasen sollen, um das Weltklima abzukühlen, wir weiter in regenerative Energien investieren sollen o. Ä.
Die Staaten dieser Welt haben anscheinend auch keinen großen Erfolg dabei, sich auf Klimagipfeln auf einheitliche und vor allem verbindliche Ziele zu einigen und damit das Ansteigen der Temperaturen zu verlangsamen.
Viele Menschen machen sich scheinbar auch keine Sorgen um dieses Thema, weil es sie nicht oder nicht kurzfristig gesehen tangiert.
Dies alles lässt mich nicht gerade frohen Mutes in die Zukunft blicken.

Da ist es gut, dass der Film, der lange Zeit auch ein eher pessimistisches Zukunftsbild vermittelt, gegen Ende die Zuschauer doch noch optimistischer stimmt und gewissermaßen sie an ihrem Aktivismus kitzelt.
Auch der letze Satz ist Denkanstoß und Motivation zugleich:
"It's up to us to write what happens next.
Together!"
Man kann sich nur wünschen, dass sich der Wunsch auf eine gemeinsam gestaltete, gerechterere und "sauberere" Zukunft, der in diesem Satz steckt, erfüllt.

Freitag, 11. Februar 2011

Eintrag XXXVI - Was Wissen schafft

[Ein kleiner amüsanter Auszug aus dem Buch "Warum Spinat nur Popeye stark macht - Mythen und Legenden in der modernen Wissenschaft" von Ernst Peter Fischer. In dieser Anekdote geht es um Nils Bohr, dem während seiner Studienzeit bei einer Prüfung durch einen Professor folgendes widerfahren sein soll:]


"Herr Bohr, wie bestimmen Sie die Höhe eines Gebäudes mit einem Barometer?"
"Ganz einfach. Nehmen wir zum Beispiel dieses Insitut. Ich nehme das Barometer, klettere auf das Dach, werfe es nach unten und bestimme die Falldauer, aus der man die Höhe berechnen kann."
"Herr Bohr, etwas weniger zerstörerisch, bitte."
"Ganz einfach. Ich klettere wieder auf das Dach, nehme ein Seil mit, binde das Barometer daran fest, lasse auf die Straße herunter und messe die Seillänge."
"Herr Bohr, etwas mehr Physik, bitte."
"Ganz einfach. Ich bleibe bei dem Seil und lasse das Barometer als Pendel schwingen, bestimme die Schwingungsdauer bei gegebener Pendellänge..."
"Herr Bohr, etwas mehr Mathematik, bitte."
"Ganz einfach. Ich warte auf Sonnenschein, bestimme die Länge des Schattens, den das Barometer wirft, bestimme zugleich die Länge des Schattens, den das Gebäude wirft, und kann durch ein wenig Trigonometrie ausrechnen, was Sie wissen wollen."
"Herr Bohr, geht das nicht einfacher?"
"Doch. Ich gehe zum Hausmeister und frage ihn, ob er weiß wie hoch das Gebäude ist. Wenn er es weiß, schenke ich ihm das Barometer."