Montag, 20. September 2010

Eintrag XIX - Ping

Als ich aus dem 3-wöchigen Urlaub zurückkam, war ich erstaunt, dass mir iTunes ein Update auf eine 10.0 Version vorschlug. Bis hierhin schön und gut.

Was mir als Erstes auffiel: Neues Design, neues Icon, eine neue Ansicht und ... Ping.
Was das ist? Meiner Meinung nach ist Ping der verzweifelte Versuch von Apple, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Auf den Zug names "Social Networks". Denn genau das ist Ping.
Ein Social Network für iTunes-User.
Registriert man sich, gibt man ersteinmal ein paar persönliche Daten an (Name, Land etc.) und schließlich seine Lieblingsmusik. Ich muss aber zugeben, dass mir positive und negative Dinge aufgefallen sind:

  • Positiv: Es ist an sich eine gute Idee, zu sehen, wie Freunde/Bekannte Musik bewerten und sich über Neuveröffentlichungen auszutauschen und das alles in ein Social Network enzubetten. Außerdem kann man seinen Lieblingskünstlern und Freunden "folgen" ( erinnert mich verdächtig an Twitter :-)).
  • Negativ: Diese Idee kommt - wie ich finde - viel zu spät. Es gibt sicherlich Leute anderer Meinung, aber ich habe keine Lust, in mehr als 3 Social Networks wirklich aktiv zu sein. Außerdem: Unter jedem Album gibt es jetzt einen "Gefällt mir"-Button. An sich auch sinnvoll, ABER es gibt keinen "Gefällt mir nicht" Button! Man sieht dadurch praktisch nicht, wem das Album nicht gefällt. Sieht man nun z.B. ein Album, unter dem 6 Mal "Gefällt mir" steht, kann man folgendes schließen: Nur wenige Leute haben dieses Album bewertet/gekauft, waren aber zufrieden. Oder: Nur wenige Leute fanden dieses Album gut, eine negative Bewertung aber ist nicht möglich. Meiner Meinung nach werden iTunes-Benutzer hinters Licht geführt, nur damit auch verhältnismäßig schlechte Alben gekauft werden.
Fazit: Wie sehr man Ping benutzt oder schätzt ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich halte es für ziemlich überflüssig. Aber das ist (wiedermal) nur meine persönliche Meinung.

(Gerne eigene Meinung in den Kommentaren schreiben)

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