Ein Abend im Januar. Kaltes Wetter draußen. Ich sitze vorm PC. Der Entschluss ist getroffen. Gespannt schaue ich auf den Bildschirm. Vor mir ein forderndes, weißes Kästchen, unter dem ein Knopf mit der Aufschrift "Tweet" steht. Ich habe mich auf Twitter angemeldet.
Mittlerweile benutze ich Twitter ungefähr 8 Monate.
Bilanz: ca. 2000 Tweets (verhältnismäßig wenig), genug Follower, und schon viele Male, die ich lachend vor dem Browserfenster gesessen war.
Januar 2010:
Da diese Plattform mir in den letzten Wochen immer wieder Twitter in diversen Zeitungen, Videos etc. begegnet war, war ich neugierig geworden. Oft teste ich irgendwelche Sachen aus, wenn sie mir dann gefallen, behalte ich sie, sonst verwerfe ich sie gleich wieder. Um diese Entscheidung zu treffen, benötige ich meistens nur wenige Minuten. Da bin ich sehr spontan.
Doch gleich nachdem ich mich bei Twitter angemeldet hatte, war ich fasziniert-begeistert. Denn irgendwie übt das Ins-Internet-setzen von Nachrichten aus 140 Zeichen einen gewissen Reiz aus.
Anfänglich war es ein bisschen schwierig. Z.B. verstand ich am Anfang den Sinn der Hashtags nicht. Und den Sinn der Trends verstehe ich heute (teilweise) immer noch nicht.
Was kann man über die Inhalte von Twitter allegemein sagen?
Teils Beschreibungen des Alltags, teils wichtige Nachrichten und Informationen, teils purer Nonsens. Wobei letzteres wohl überwiegt. Nichtsdestotrotz macht es mir einfach Spaß, dieses bunte Spektrum an Tweets zu betrachten. Und ich persönlich glaube, dass gerade das der Spaß an Twitter ist. Und deswegen twittere ich auch weiter. Und wenn nichts dazwischen kommt, werde ich das auch die nächsten Tage, Wochen, Monate und vielleicht auch Jahre machen.
In gewisserweise hat das mein Leben verändert. Nicht auf diese dramatische Weise, wo das ganze Leben anders ist. Aber ich habe irgendwie ein neues "Hobby" gefunden. Und jetzt bin ich ein Twittaholic. Mit dem Bedürfnis sich täglich mitzuteilen.
(Aber irgendjemanden scheints ja zu interessieren ;-))
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