Freitag, 16. Juli 2010

Eintrag IX - Endspurt

Die Wochen der Schulzeit verrinnen und die Ferien kommen langsam in Sicht.
Wie lange hat man als Schüler das Vakuum des Klassenzimmers alleine durch seine physische Anwesenheit gefüllt.
Wie lange hat man Blasrohrtechniken perfektioniert, um Schüler in 2 Metern Entfernung mit klebrigen, aus beschriebenen Blättern zusammengeknüllten Papierkügelchen genau ins Ohr treffen zu können.

Und wie lange hat man gehofft, die Uhr würde schneller laufen, wenn man ihr dabei zuschaut.

Eigentlich arbeitet man das ganze Jahr zu den Ferien hin -
sie sind sozusagen der Strohhalm, an den sich einjeder Schüler klammert;
eine Zeit der Regeneration und Meditation - vorzugsweise passiv vor dem Fernseher/PC.
Aber nach ein paar Wochen lernt aber selbst der hargesottenste Faulpelz und Schulschwänzer, dass man die Schule vermissen kann.
Keinesfalls wegen des Unterrichts oder den Lehrern.
Sondern wegen den Mitschülern, die dieselbe Bürde wie man selbst zu tragen haben.
(Jedenfalls machen die meisten Schüler diese Erfahrung.)

Sind die Ferien vorbei, wird sich am ersten Schultag ersteinmal über Ferienereignisse, neue Frisuren und Lehrer ausgetauscht und der Zyklus beginnt von neuem.

Ich habe das Gefühl, dass bis zu den Ferien die Energie kontinuierlich abnimmt - Fluktuationen nach oben oder unten nicht ausgeschlossen. Zum Schluss siecht man unter dem Druck der letzten Arbeiten zusammenbrechend förmlich dem letzten Schultag entgegen.

Allen Schülern, die jetzt schon Ferien haben, wünsche ich eine gute Zeit, und allen anderen Schülern, die noch ein bisschen warten müssen (so wie ich), ermutige ich zu einem letzten Aufbäumen, das Ziel ist zum Greifen nahe.

[In dem nächsten Blogeintrag werde ich höchstwahrscheinlich meine Lieblings-Youtubevideos auflisten. Bis dann!]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen