Mittwoch, 28. Juli 2010

Eintrag XII - Bananarama


Wer mag sie nicht, diese gelbe, krumme Frucht?
Auf dem Brot, "gebacken", im Müsli oder einfach so als Snack.



Banane (Musa) gehört zur Familie der Bananengewächse und umfasst um die 100 Arten.
Ursprünglich aus Südostasien stammend gelangte sie nach Afrika.
Von den kanarischen Insel gelangte sie durch die Spanier nach Amerika und schließlich 1633 zum ersten Mal nach Europa gebracht.
Der Name leitet sich übrigens von afrikanischen "banan" (= Finger) ab.

Soviel zu Herkunft & Geschichte. Bananen sind gesund, sie senken Bluthochdruck, wirken entgiftend und stärken die Nerven.
Dass sie auf irgendeine Weise die Potenz steigern ist ein Mythos.

Kommen wir zum wichtigen Teil: Wie man eine Banane richtig isst:
1. Kontrollieren ob die Banane grün oder braun ist. In beiden Fällen lieber nicht essen.

2. Die Banane öffnen. Hierzu ein hilfreiches Video, das ewiglanges herumknubbeln am Stiel verhindern soll: http://www.youtube.com/watch?v=nBJV56WUDng

3. Bananen schmecken sehr gut mit Schokolade oder Honig. Wei schon gesagt eignen sie sich für das morgentliche Müsli oder aufs Brot. Getrocknet zu einer Art Cracker sind sie auch als kleine Zwischenmahlzeit gut.

4. Entsorgung: Nein, es ist fast unmöglich auf Bananenschalen auszurutschen; lieber in die Biotonne werfen.

Fast hätten wir das größte Rätsel vergessen: Warum ist die Banane eigentlich (meistens) krumm und nicht gerade?
Am Anfang wachsen die Jungbananen gerade nach unten, weil sie von den Deckblättern beschattet werden.
Wegen des Sonnenlichts wachsen sie aber immer krümmer, dem Sonnenlicht entgegen.

Und zum Schluss ein Bananenlied:
"Bananaphone"
http://www.youtube.com/watch?v=j5C6X9vOEkU




Freitag, 23. Juli 2010

Eintrag XI - Sommerloch

Auch schon reingefallen, ins Sommerloch?

Wenn ich mich vor den Fernseher setze, kommen fast nur noch Wiederholungen.
Ein Deja-Vu nach dem anderen. Wer will das? Das ist so, als bekomme man Woche für Woche das gleiche Essen vorgesetzt. (Zum Kotzen. Im warsten Sinne des Wortes.)

Die meisten Politiker sind jetzt im Urlaub oder haben nichts zu tun. Deswegen drängen jetzt Politiker an die Öffentlichkeit, die auch mal kurz berühmt sein wollen. Z.B. der FDP-Mann Erwin Lotter mit einem Fastfoodverbot für Jugendliche. (Auf sowas kommt auch nur die FDP, oder?)

Die Ferien sind da, alle wollen in Urlaub fahren. Das heißt: Staus mit Längen wie die Erde-Mond-Entfernung, leergefegte Wohngebiete, klaustrophobikerfeindliche Badestrände und billige Sonnenbrillen auf den Gesichtern von teuer aussehend wollenden Menschen. Aber auch: Eventuell ist man der einzige, der noch zuhause ist. Dann muss man sich selbst bemitleiden, weil sonst keiner da ist, der einen bemitleiden kann.

Aber am schlimmsten ist aber das Sommerloch in den Köpfen: Alle sind irgendwie ausgelaugt, gelangweilt, verschlafen, energielos. Und an dieser Stelle stellt sich mir die Frage: Warum verfasse ich einen Blogeintrag über das Sommerloch? Wer auch immer diesen Begriff erfunden hat, gehört verflucht. Das Sommerloch ist für mich schlicht eine Ausrede für Nichtstun und schlecht-drauf-sein. Ein Euphemismus für die Zeit, in der nichts Großes passiert. Und das hat sich in den Köpfen festgesetzt.

Deswegen werde ich versuchen dagegen anzukämpfen:

-Ich tue so, als hätte ich diese Folge im Fernsehen doch noch nicht gesehen.
-Jede kleine Meldung von süßen neugeborenen Tierbabys oder lustigen Missgeschicken in der Zeitung ist für mich eine riesen Sensation.
-Ich fahre in Urlaub, dann muss mich keiner bemitleiden, auch nicht ich selbst.

Und ich werde das Sommerloch gekonnt ignorieren. (Hoffentlich.)

[Dank @nympfhe habe ich unglaubliche Lust einen Eintrag über Bananen verfassen. Ich mach mir eine Notiz im Kopf!]






Samstag, 17. Juli 2010

Eintrag X - Meine Lieblingsvideos

Wie angekündet werde ich jetzt mal meine Lieblingsvideos auf YouTube hier mit einer kleinen Beschreibung auflisten:

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1. "Dumbfoundead - Jam Session 2.0"

Richtig gutes Lied, von Menschen gespielt, die teilweise tausende Kilometer voneinander entfernt wohnen.

2. "Creme that Egg!"

Ziemlich aufwendige Kettenreaktion. Respekt.

3. "Superbrain"

Eigentlich muss man alle davon anschauen. Herrlich, wie dämlich manche Antworten in dieser "Quizshow" doch sind :-)

4. "Rappen macht dumm"

Eigentlich aus derselben Kategorie wie das vorige. Und obwohl die Überschrift sehr aufs Klischee drischtund auch schon etwas älter ist, finde ich es persönlich ziemlich unterhaltsam.

5. "Vadrum meets Super Mario Bros."

Wer Super Mario mag und auch nur ein wenig fürs Schlagzeug übrig hat, dem wird das hier gefallen.

6. "The Bottle Band - Don't worry be happy"

"Und was machen wir jetzt mit den ganzen leeren Flaschen?" "Machen wir doch 'ne Band auf."

7. "9 by Shane Acker"

Ich liebe diesen ca. 10 minütigen Kurzfilm. Gibt's übrigens auch als Kinofilm. In ein paar Tagen dann als DVD erhältlich.

8. "Where the hell is Matt? (2008)"

Das ist mein absolutes Lieblingsvideo. Einfach klasse.

9. "Black Button - Short Film"

Ziemlich hart, aber gerade weil er dadurch einen Denkanstoß gibt, mag ich ihn so sehr.

10. "Ukulele weeps bei Jake Shimabukuro"

Dieses Video hat mich dazu motiviert, mir selbst Ukulele beizubringen. Dieser Kerl hat mich beim ersten Anschauen echt umgehauen.

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Ich könnte hier noch stundenlang weitere Videos auflisten, allerdings hab ich nicht die ganze Woche Zeit; vielleicht mache ich noch irgendwann mal einen zweiten Teil meiner liebsten Videos. Wer sich gewundert hat, wo die Links zu den Videos stehen, die stehen hier unten (falls ein Link nicht funktioniert, bitte irgendwie Bescheid geben). Generell kann ich empfehlen, über iTunes oder sonst irgendwie den Podcast "BestOfYoutube" kostenlos zu abonnieren, dort werden immer in gerigen zeitlichen Abständen (meistens) sehr gute, ausgewählte Videos von YouTube als Podcast gesendet.

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1. http://www.youtube.com/watch?v=1oU0I8APK-o
2. http://www.youtube.com/watch?v=vrCb_fNmSTA
3. http://www.youtube.com/watch?v=oEIN_fY8lNw
4. http://www.youtube.com/watch?v=mhbvn-FOABM
5. http://www.youtube.com/watch?v=SZqwvjwqwK4
6. http://www.youtube.com/watch?v=pSF-CnXl5Ow
7. http://www.youtube.com/watch?v=5IQcMeNh7Hc
8. http://www.youtube.com/watch?v=zlfKdbWwruY
9. http://www.youtube.com/watch?v=QrKnhOJ-R80
10. http://www.youtube.com/watch?v=puSkP3uym5k





Freitag, 16. Juli 2010

Eintrag IX - Endspurt

Die Wochen der Schulzeit verrinnen und die Ferien kommen langsam in Sicht.
Wie lange hat man als Schüler das Vakuum des Klassenzimmers alleine durch seine physische Anwesenheit gefüllt.
Wie lange hat man Blasrohrtechniken perfektioniert, um Schüler in 2 Metern Entfernung mit klebrigen, aus beschriebenen Blättern zusammengeknüllten Papierkügelchen genau ins Ohr treffen zu können.

Und wie lange hat man gehofft, die Uhr würde schneller laufen, wenn man ihr dabei zuschaut.

Eigentlich arbeitet man das ganze Jahr zu den Ferien hin -
sie sind sozusagen der Strohhalm, an den sich einjeder Schüler klammert;
eine Zeit der Regeneration und Meditation - vorzugsweise passiv vor dem Fernseher/PC.
Aber nach ein paar Wochen lernt aber selbst der hargesottenste Faulpelz und Schulschwänzer, dass man die Schule vermissen kann.
Keinesfalls wegen des Unterrichts oder den Lehrern.
Sondern wegen den Mitschülern, die dieselbe Bürde wie man selbst zu tragen haben.
(Jedenfalls machen die meisten Schüler diese Erfahrung.)

Sind die Ferien vorbei, wird sich am ersten Schultag ersteinmal über Ferienereignisse, neue Frisuren und Lehrer ausgetauscht und der Zyklus beginnt von neuem.

Ich habe das Gefühl, dass bis zu den Ferien die Energie kontinuierlich abnimmt - Fluktuationen nach oben oder unten nicht ausgeschlossen. Zum Schluss siecht man unter dem Druck der letzten Arbeiten zusammenbrechend förmlich dem letzten Schultag entgegen.

Allen Schülern, die jetzt schon Ferien haben, wünsche ich eine gute Zeit, und allen anderen Schülern, die noch ein bisschen warten müssen (so wie ich), ermutige ich zu einem letzten Aufbäumen, das Ziel ist zum Greifen nahe.

[In dem nächsten Blogeintrag werde ich höchstwahrscheinlich meine Lieblings-Youtubevideos auflisten. Bis dann!]

Sonntag, 11. Juli 2010

Eintrag VIII - Und was bleibt?

Seit gestern, ca. 22:17, ist die WM für Deutschland mit einem Sieg gegen Uruguay nun entgültig vorbei.
Man konnte ihnen die Erleichterung ansehen, doch wenigstens 3. geworden zu sein.
Natürlich waren sie alle - und das konnte man bei der Ehrenrunde nach dem Spiel erkennen - nicht übermäßig euphorisch, und man merkte auch, wie enttäuscht sie waren, das Halbfinale gegen Spanien verloren zu haben. Das kam auch in den nachfolgenden Interviews raus.
Dennoch hat die WM viel gebracht: Viele der jungen Spieler haben sich enorm weiterentwickelt und es ist zu hoffen, dass sie dies in die nächste (Bundesliga-)Saison mitnehmen.
Der soviel zitierte "neue" deutsche Fussball hat viele Menschen auf der Welt begeistert (sogar Engländer(!));
ich finde man kann durchaus sagen, dass die Deutschen während der WM den besten Fussball gespielt haben.
Was hat das der Welt gezeigt? Das man auch mit einer jungen, multikulturellen Mannschaft richtig gut spielen kann.
Was hat das uns gebracht? Deutschland hat viele Sympathien gewonnen, die Bundesliga wird für viele ausländische Spieler interessanter.

Aber: Ich persönlich muss sagen, dass ich eher pessimistisch bin, was die Zukunft angeht.
Natürlich würde mich es freuen, die DFB-Elf bei Euro 2012 in Polen und Ukraine einen ähnlichen Fussball spielen zu sehen. Aber im Moment wird Deutschland vielleicht etwas zu viel hochgejubelt. Denn wer kann schon sehen, wie sich diese Spieler in den nächsten 2-4 Jahren entwickeln?

Nichtsdestotrotz muss auch ich wie viele andere Deutschland-Fans sagen:

Danke!
Das war eine tolle WM!
Das war (größtenteils) schöner, leidenschaftlicher Fussball!
Das waren schöne Tore!
Und der 3. Platz ist sowieso der schönste!

Freitag, 2. Juli 2010

Eintrag VII - Sommer, wo?

Was haben wir uns am Anfang des Jahres beschwert! Wie kalt, brr, haben wir gefroren.
Aber jetzt: Jetzt werden selbst harmlose Arbeiten zu wirklich "schweißtreibenden" Arbeiten.
Den Sommer an verschiedenen Plätzen zu genießen ist wichtig, denn wenn er vorbei ist, muss man wieder ein Jahr lang warten.

1. Balkon

Vorteile: Keine langen Laufwege zum Kühlschrank, sehr privat, kostet nichts.
Nachteile: Der Balkon muss erst einmal groß genug sein, um einen Liegestuhl daraufzustellen; ein durchschnittlicher Balkon bietet max. 1-3 Personen Platz;
Aktivitäten wie Wasserball oder Tischtennis sind nicht möglich.
Fazit: Wer's gerne ruhig und vertraut hat, findet auf dem Balkon ein schönes Plätzchen.
6/10 Punkten.

2. Schwimmbad

Vorteile: Liegewiesen, PLatz für viele Freunde, Schwimmen möglich (!)
Nachteile: Nervig schreiende Kinder, evtl. Diebe, Wasserschlangen, Kioskschlangen, Sonnenbrand
Fazit: Optimal um mit Freunden wegzugehen, macht Sommerfeeling perfekt
9/10 Punkten

3. Das eigene Wohnzimmer

Vorteile: Man ist ganz allein, man hat das Bier ganz für sich allein, man kann allein entscheiden was man tut
Nachteile: Man ist allein
Fazit: Wer etwas öffentlichkeitsscheu ist, für den ist das genau das richtige! Für die Anderen ist es genau das Falsche.
1/10 Punkten.

4. Straßencafe

Vorteile: Treffen von Freunde; gut zum Entspannen; schönes Leseplätzchen
Nachteile: Kaffee kostet; Die Tische sind immer zu klein für die Zeitung; die Freunde komen immer zu spät; nie ist ein Tisch frei
Fazit: Man sollte seinen ganzen Tag nicht dort verbringen, aber als Treffpunkt oder als Entspannung am Mittag ideal.
5/10 Punkten.

Also los geht's!