Die ganze lange Woche hat man geschuftet.
Hat sich darauf gefreut, am geheiligten Wochenende endlich einmal die Füße hochlegen zu können, um sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
Man ist schon dabei, sich entgültig diversen Fress- und Müßiggangorgien hinzugeben, da merkt man:
"Wolltest du am Wochende nicht eigentlich (beliebige ungeliebte Tätigkeit einsetzen) machen?"
Schon muss der Drink wieder in den Kühlschrank gestellt werden und die Sonnenliege wieder eingeklappt im Schuppen verstauben.
Hat man zu diesem Zeitpunkt tatsächlich die Motivation gefunden, das Aufgeschobene zu erledigen, kann man sich selbst auf die Schulter klopfen.
Will mich sich dann aber erschöpft wieder dem Sonnenschein frönen, bescheint dieser meist schon die andere Seite der Erdkugel.
Von daher ist das Wochende psychologisch gesehen die reinste Selbstverarsche.
Man arbeit auf 2 Tage hin, nur um dann schließlich zu bemerken, das man letztere schon längst verplant hat.
Was wäre also eine Lösung für diesen Konflikt?
Unter der Woche die Arbeiten erledigen, die liegengeblieben sind.
Doch da hat der vielzitierte Schweinehund am Feierabend das Sagen.
Sollte dennoch genug Kraft zusammenkratzen, um doch noch etwas abzuarbeiten, kann man sich selbst zum zweiten Mal mit einem Schulterklopfen belohnen.
Fazit: Das hier soll kein Aufruf zum übertriebenen Aktivismus sein, allerdings sollte man ab und zu die Schimäre namens Schweinehund ignorieren. Dein Liegestuhl wird es dir danken!
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