Die ganze lange Woche hat man geschuftet.
Hat sich darauf gefreut, am geheiligten Wochenende endlich einmal die Füße hochlegen zu können, um sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
Man ist schon dabei, sich entgültig diversen Fress- und Müßiggangorgien hinzugeben, da merkt man:
"Wolltest du am Wochende nicht eigentlich (beliebige ungeliebte Tätigkeit einsetzen) machen?"
Schon muss der Drink wieder in den Kühlschrank gestellt werden und die Sonnenliege wieder eingeklappt im Schuppen verstauben.
Hat man zu diesem Zeitpunkt tatsächlich die Motivation gefunden, das Aufgeschobene zu erledigen, kann man sich selbst auf die Schulter klopfen.
Will mich sich dann aber erschöpft wieder dem Sonnenschein frönen, bescheint dieser meist schon die andere Seite der Erdkugel.
Von daher ist das Wochende psychologisch gesehen die reinste Selbstverarsche.
Man arbeit auf 2 Tage hin, nur um dann schließlich zu bemerken, das man letztere schon längst verplant hat.
Was wäre also eine Lösung für diesen Konflikt?
Unter der Woche die Arbeiten erledigen, die liegengeblieben sind.
Doch da hat der vielzitierte Schweinehund am Feierabend das Sagen.
Sollte dennoch genug Kraft zusammenkratzen, um doch noch etwas abzuarbeiten, kann man sich selbst zum zweiten Mal mit einem Schulterklopfen belohnen.
Fazit: Das hier soll kein Aufruf zum übertriebenen Aktivismus sein, allerdings sollte man ab und zu die Schimäre namens Schweinehund ignorieren. Dein Liegestuhl wird es dir danken!
Freitag, 25. Juni 2010
Montag, 21. Juni 2010
Eintrag V - Woher bekomme ich...?
Neulich beim Googlen: Um herauszubekommen, woher man ein Kaleidophon bekommt (hab' ich eher zum Spaß gegooglet, hat mich aber interessiert), gab ich nichtsahnend in den Suchfeld oben rechts in meinem Browser "Woher bekomme ich..." ein.
Ich erwartete, in irgendeinem Internet Forum eine Antwort auf meine Frage zu bekommen oder gleich auf die Seite eines Verkäufers geleitet zu werden.
Doch was mich eigentlich überraschte, waren die Suchvorschläge, die mir Google lieferte.
Diese werden ja nicht willkürlich erstellt, sondern orientieren sich an schon gestellte Suchanfragen anderer Nutzer.
Bei den folgenden Vorschlägen fragt man sich doch:
"Was waren das für Nutzer?"
Hier 5 der ersten 10 Suchvorschläge:
"Woher bekomme ich...
-...ein polizeiliches Führungszeugnis?"
-...Zyankali?"
-...Drogen?"
-...Geld?"
-...gelbe Säcke?"
Es scheint als könne Google jede Frage beantworten.
Und als würde jede Art Mensch (Schläger, Junky,...) Google benutzen.
...
Fazit: Meine Meinung ist, man sollte nicht jede Frage Google stellen.
Manche Fragen können Sie auch Ihrem Dealer um die Ecke stellen.
Ich erwartete, in irgendeinem Internet Forum eine Antwort auf meine Frage zu bekommen oder gleich auf die Seite eines Verkäufers geleitet zu werden.
Doch was mich eigentlich überraschte, waren die Suchvorschläge, die mir Google lieferte.
Diese werden ja nicht willkürlich erstellt, sondern orientieren sich an schon gestellte Suchanfragen anderer Nutzer.
Bei den folgenden Vorschlägen fragt man sich doch:
"Was waren das für Nutzer?"
Hier 5 der ersten 10 Suchvorschläge:
"Woher bekomme ich...
-...ein polizeiliches Führungszeugnis?"
-...Zyankali?"
-...Drogen?"
-...Geld?"
-...gelbe Säcke?"
Es scheint als könne Google jede Frage beantworten.
Und als würde jede Art Mensch (Schläger, Junky,...) Google benutzen.
...
Fazit: Meine Meinung ist, man sollte nicht jede Frage Google stellen.
Manche Fragen können Sie auch Ihrem Dealer um die Ecke stellen.
Sonntag, 20. Juni 2010
Eintrag IV - Angst und Schrecken
Zufällig bin ich beim surfen auf eine Internetseite mit verschiedenen Ängsten gestoßen, die ein Mensch haben kann. Hier will ich mal meine Favouriten auflisten (über sowas macht man eigentlich keine Witze, aber ich find das einfach köstlich :-P):
Ablutophobie - Angst vor dem Waschen/Baden
Ambulophobie - Angst, zu stehen und zu laufen
Arithmophobie - Angst vor Zahlen
Aulophobie - Angst vor Flöten
Bibliophobie - Angst vor Büchern
Caligynephobie - Angst vor schönen Frauen
Catoptrophobie - Angst vor Spiegeln
Cherophobie - Angst vor Fröhlichkeit, Lustigkeit
Dendrophobie - Angst vor Bäumen
Ecclesiophobie - Angst vor Kirchen
Friggaphobie - Angst vor Freitagen
Gnosiophobie - Angst vor Wissen
Kyphophobie - Angst sich zu bücken
Musicophobie - Angst vor Musik
Nephophobie - Angst vor Wolken
Pogonophobie - Angst vor Bärten
Triskaidekaphobie - Angst vor der Zahl 13
Zemmiphobia - Angst vor Nacktmullen
Ich finde, das muss man nicht mehr kommentieren.
[Mehr auf http://phobien.ndesign.de/#note1]
Ablutophobie - Angst vor dem Waschen/Baden
Ambulophobie - Angst, zu stehen und zu laufen
Arithmophobie - Angst vor Zahlen
Aulophobie - Angst vor Flöten
Bibliophobie - Angst vor Büchern
Caligynephobie - Angst vor schönen Frauen
Catoptrophobie - Angst vor Spiegeln
Cherophobie - Angst vor Fröhlichkeit, Lustigkeit
Dendrophobie - Angst vor Bäumen
Ecclesiophobie - Angst vor Kirchen
Friggaphobie - Angst vor Freitagen
Gnosiophobie - Angst vor Wissen
Kyphophobie - Angst sich zu bücken
Musicophobie - Angst vor Musik
Nephophobie - Angst vor Wolken
Pogonophobie - Angst vor Bärten
Triskaidekaphobie - Angst vor der Zahl 13
Zemmiphobia - Angst vor Nacktmullen
Ich finde, das muss man nicht mehr kommentieren.
[Mehr auf http://phobien.ndesign.de/#note1]
Eintrag III - Dihydrogenmonoxid
Wer hat Angst vor Dihydrogenmonoxid?
In einer Umfrage sagten 75% der Befragten aus, dass dieser "gefährliche" Stoff sofort verboten werden sollte.
Doch wer sich ein bisschen an Chemie zurückerinnert, der weiß, dass Dihydrogenmonoxid nichts anderes ist als H2O. Also Wasser.
Die Leute, die diesen Stoff als bedrohlich einstuften, waren also nicht hydrophobisch, sondern einfach durch diese spezielle Bezeichnung irregeführt worden.
Denn bei Endungen wie "-monoxid" schrillen bei uns alle Alarmglocken.
Da man aber nicht genau weiß, was es ist, wird es geich als potentielle Gefahr wahrgenommen.
Dieses Phänomen könnte man auch auf andere Bereiche übertragen.
Bleiben wir aber bei chemischen Stoffen.
Viele von uns haben doch schon von den Phtalaten gehört, unter Anderem als Weichmacher eingesetzt.
Man ließt immer wieder, diese Stoffe seien "fruchtschädigend" oder hätten ähnliche Wirkungen wie Hormone, weshalb Phtalate z.B. kaum noch bei Produkten für Kinder wie Planschbecken eingesetzt werden.
Doch müsste ein Kleinkind allein den Inhalt von 17 Planschbecken (an einem Tag!) leertrinken, damit überhaupt eine minimale Gefahr bestehen könnte. Und dann sind Phtalate sein kleinstes Problem.
Und auch wer zuhause in seiner Küche Natriumchlorid stehen hat, soll nicht erschrecken, den Natriumchlorid ist einfach Kochsalz.
Fazit: Chemische Bezeichnungen führen in die Irre und Risiken werden oft überschätzt.
Informieren lohnt sich also.
[Die Sache mit dem Dihydrogenmonoxid und den Phtalaten ist nachzuhören in: "Risikokommunikation - Wenn der Ernstfall eintritt" (SWR2-Wissen Podcast vom 5.6.10)
Fand' einfach mal interessant :-)]
In einer Umfrage sagten 75% der Befragten aus, dass dieser "gefährliche" Stoff sofort verboten werden sollte.
Doch wer sich ein bisschen an Chemie zurückerinnert, der weiß, dass Dihydrogenmonoxid nichts anderes ist als H2O. Also Wasser.
Die Leute, die diesen Stoff als bedrohlich einstuften, waren also nicht hydrophobisch, sondern einfach durch diese spezielle Bezeichnung irregeführt worden.
Denn bei Endungen wie "-monoxid" schrillen bei uns alle Alarmglocken.
Da man aber nicht genau weiß, was es ist, wird es geich als potentielle Gefahr wahrgenommen.
Dieses Phänomen könnte man auch auf andere Bereiche übertragen.
Bleiben wir aber bei chemischen Stoffen.
Viele von uns haben doch schon von den Phtalaten gehört, unter Anderem als Weichmacher eingesetzt.
Man ließt immer wieder, diese Stoffe seien "fruchtschädigend" oder hätten ähnliche Wirkungen wie Hormone, weshalb Phtalate z.B. kaum noch bei Produkten für Kinder wie Planschbecken eingesetzt werden.
Doch müsste ein Kleinkind allein den Inhalt von 17 Planschbecken (an einem Tag!) leertrinken, damit überhaupt eine minimale Gefahr bestehen könnte. Und dann sind Phtalate sein kleinstes Problem.
Und auch wer zuhause in seiner Küche Natriumchlorid stehen hat, soll nicht erschrecken, den Natriumchlorid ist einfach Kochsalz.
Fazit: Chemische Bezeichnungen führen in die Irre und Risiken werden oft überschätzt.
Informieren lohnt sich also.
[Die Sache mit dem Dihydrogenmonoxid und den Phtalaten ist nachzuhören in: "Risikokommunikation - Wenn der Ernstfall eintritt" (SWR2-Wissen Podcast vom 5.6.10)
Fand' einfach mal interessant :-)]
Samstag, 19. Juni 2010
Eintrag II - WM-Fieber
Wie viele Fussballfans (oder vorrübergehende Fussballfans, oder solche, die gezwungen werden Fussballfans zu sein) bin auch ich von dem WM-Fieber erfasst worden.
Nachdem die ersten Spiele für Weltmeisterschaft ziemlich einschläfernd waren, haben jetzt Tempo und Qualität der Spiele deutlich zugenommen.
Und als Deutschland-Fan war ich vom 4:0 gegen Australien sehr beeindruckt, und mein Pessimismus schlug sofort in genaue Gegenteil um.
Steilpässe? Seit wann können die Deutschen das?
Passgenauigkeit und Ballkontrolle? Seit wann können die Deutschen das?
Schwalben? Seit wann können die Deutschen das?
Die entstehende Euphorie wurde gleich durch die Vuvuzelas herausgeblasen.
Der Absatz durch Deutschland-Trikots muss sich verdreifacht haben.
Flaggen wurden überall aus den Fenster gehängt.
Wettkämpfe wurden ausgetragen, wer denn sein Auto mit mehr schwarz-rot-goldenen Plastikfähnchen schmücken könnte.
Man hätte die Fussballweltmeisterschaft eigentlich gleich wieder beenden können, Deutschland war (jedenfalls in Deutschland) schon der gefühlte Weltmeister (ich muss zugeben, auch für mich).
Naja, jedenfalls bis letzten Freitag.
Wir wissen ja alle was passiert ist, und wir haben uns doch alle aufgeregt, was der Schiedsrichter pfeift, Podolski verschießt und der serbische Torwart hält.
Und danach waren alle hörbar leise.
Aus den Plastiktröten kam nur noch heiße Luft.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Deutschland scheidet aus.
Enttäuschung macht sich breit.
Der Bundestrainer wird gefeuert.
Der neue Weltmeister wird beneidet.
2. Deutschland kommt weiter.
Der vierte Stern kommt.
Jogi Löw macht den Klinsmann'schen Abgang.
Die Vuvuzelas tröten weiter.
Im 2. Fall wird wieder eine Welle der Begsiterung über die Bundesrepublik schwappen, gegen die man so gut wie gar nicht anschwimmen kann.
Jetzt werden die Parallelen zur Euro 2008 gezogen, wo die DFB-Elf auch ein Spiel verlor, und auch sonst wird überall Optimismus verbreitet.
Bei mir haben sich Optimismus und Pessimismus weitgehend neutralisiert, und ich werde mich einfach auf das nächste Spiel freuen.
Wenn es soweit ist, kann ich mich der Spannung sowieso nicht entziehen :-)
Man darf gespannt sein.
[Ich dachte mein Blog-Titel, Kaleidophon, wäre ein von mir erfundes Kunstwort. Pech gehabt, es gibt schon eine Maschine dieses Names und auch sonst ist es nicht so selten, wie ich dachte. Mist]
Eintrag I - Blogeröffnung
Nun ist es passiert!
Habe einen Blog eröffnet, aus einer Laune heraus.
Bis jetzt ohne Ahnung zu haben, wozu.
Schaue mal, was ich hier hereinschreibe; in welche Richtung sich dieser Blog überhaupt entwickelt.
Ich werde die Einträge mit römischen Zahlen nummerieren.
Fortsetzung folgt.
(Natürlich)
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